Glossar von A-Z

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Embolie
Teilweiser oder vollständiger Verschluss eines Blutgefäßes durch einen in ein Gefäß eingeschwemmten Blutpfropf oder ein Blutgerinnsel.

Erektionsfähigkeit
Die Fähigkeit des Penis, bei sexueller Erregung durch Anstauung des Blutes steif zu werden.

Gestagen
Auch: Gelbkörperhormon. Zusammen mit dem Östrogen das wichtigste weibliche Geschlechtshormon. Natürliche Vertreter: Progesteron, Pregnandiol, Pregnelon. Wird in künstlicher Form auch zur hormonellen Empfängnisverhütung eingesetzt.

Hormone
Biochemischer Botenstoff. Hormone übermitteln z.B. im Menschen Informationen von einem Organ zum anderen oder von einem Gewebe zum anderen.

Hormonspiegel
Die Menge eines bestimmten Hormons im Blut.

Intra-Uterin-System, IUS
Spirale. Bezeichnung für ein Verhütungsmittel, das direkt in die Gebärmutter eingesetzt wird.

Monatszyklus
Wird von den Hormonen Östrogen und Gestagen gesteuert und dauert von einer Regelblutung bis zur nächsten durchschnittlich 28 Tage.

Östrogen
Oberbegriff für ein weibliches Geschlechtshormon; es gibt über 30 verschiedene Vertreter dieser Gruppe, die wichtigsten sind Östradiol, Östron und Östriol. Das künstliche Östrogen Ethinylöstradiol wird in vielen hormonellen Verhütungsmitteln verwendet.

Östrogen-Unverträglichkeit
Typische östrogenbedingte Nebenwirkungen sind z.B. verstärkte Wassereinlagerung ins Gewebe (Ödeme), Migräne in der hormonfreien Zeit oder Brustspannen. Die Einnahme von östrogenhaltigen Medikamenten ist nicht angezeigt z.B. bei Thromboserisiko, während der Stillzeit oder bei Raucherinnen.

Pearl-Index (PI)
Maß für die Sicherheit einer Verhütungsmethode. Der PI gibt die Zahl der Schwangerschaften an, die bei 100 Frauen auftreten, die eine Verhütungsmethode ein Jahr lang anwenden. Je niedriger der PI, desto sicherer die Methode.

Placebo
Tablette oder anderes medizinisches Präparat, das keinen Wirkstoff enthält.

Prämenstruelles Syndrom
Charakteristische körperliche und psychische Veränderungen von unterschiedlicher Intensität. Beginn ca 7-10 Tage vor der Periode, Beendigung mit Einsetzen der Periode.

Pubertät
Mit der Pubertät beginnt die Geschlechtsreife. Sie stellt für jeden Menschen einen bedeutenden Lebensabschnitt dar. Die Pubertät beginnt bei Mädchen meist zwischen dem 10. und 14. Lebensjahr, bei Jungen meist etwas später.

Sinusitis
Akute oder chronische Entzündung der Nasennebenhöhlen.

Testosteron
Ein wichtiges Sexualhormon, sowohl für Männer als auch für Frauen, jedoch in unterschiedlicher Konzentration und Wirkungsweise.

Thrombose
Gefäßerkrankung, bei der sich in einem Gefäß ein Blutgerinnsel bildet und dieses teilweise oder vollständig verschließt.